GRUPPE:7

Über uns

Die GRUPPE:7 

Die GRUPPE:7 ist ein in Berlin beheimatetes Kollektiv, bestehend aus jungen Künstler:innen der Bereiche Musik, Darstellende Kunst, Oper, Komposition, Sound Design, Konzeption und Regie. Mit ihrem Initialprojekt “LEHRER LÄMPEL”, einer ca. 15-minütigen Kurz-Operette, standen die ersten Mitglieder des Kollektivs bereits im Rahmen des Quattropole Musikpreis 2023 auf der Bühne des Saarländischen Rundfunks. Im Herbst 2024 war das Kollektiv mit dem Stück „MAXXX! 3007” im Rahmen einer Artist Residency am Fleetstreet Theater Hamburg zu Gast. Im Oktober 2024 wurden sie mit ihrer Operette als Hauptact zur 4. Edition des Klangtherapie-Festivals für experimentelle Musik nach Salzburg eingeladen. Im April und Mai 2025 war das Kollektiv mit „MAX & MORITZ ReVamped“ im Ballhaus Prinzenallee (Berlin) und im Theater im Viertel (Saarbrücken) zu erleben. 2026 wird das Melodram „The Raven“ nach Edgar Allan Poes berühmtesten Gruselgedicht in drei Berliner Spielstätten zur Aufführung gebracht.

Die GRUPPE:7 legt Wert auf performative und interdisziplinäre Kunst, die klassenbewusst ist und ein diverses Publikum anspricht. Inklusiv und mit Fokus auf weibliche und queere Charaktere, welche bewusst aus bekannten und klischeehaften Geschlechterrollen ausgehebelt werden, sucht die GRUPPE den Dialog zwischen gesellschaftsrelevanten Themen und humorvollem musikalischem Umgang. Dabei ist die Operette musikalisch und formgebend genauso relevant wie Improvisation, Neue Musik und Live-Elektronik.

Die GRUPPE:7 versteht sich als unterhaltsam und provokant, will die Grenzen des Genres Operette erkunden und seine Traditionen infrage stellen; so wird das Publikum mit ästhetisch kraftvollen und unkonventionellen Kombinationen aus Klängen, Texten und performativen Elementen gleichermaßen zum Lachen gebracht und zum Nachdenken angeregt.

Leiwande Mitglieder 

Olivia Artner ist Komponistin, Mandolinistin und Performerin. Sie schloss ihr Studium der Musik – Instrumental und Komposition – sowie der Musikwissenschaft ab und konzentriert sich seither auf die Entwicklung kreativer und experimenteller Konzepte für Musiktheater. Zu ihren jüngsten interdisziplinären Projekten gehört das experimentelle Musikvideo „Wassermusik“ (2022), das beim Stuttgarter Filmwinter mit dem Wand-5-Ehrenpreis ausgezeichnet wurde. 2023 wurde sie mit ihrer Mini-Operette “LEHRER LÄMPEL” für den Quattropole Musikpreis nominiert. 2024 feierte sie mit der Prämiere des Langspielfilmes „The Million Dollar Bet“ (Regie T. Woschitz) auf der Viennale ihr Spielfilm-Debüt als Sounddesignerin. Die Aufnahme in die GRUPPE hat ihr Leben nachhaltig verändert.

Die Wiener Mezzosopranistin Diana Kantner begann ihre musikalische Laufbahn im Alter von acht Jahren an der Wiener Staatsoper. 2022 schloss Diana ihr Gesangsstudium in Amsterdam mit Auszeichnung ab, ihr Abschlussprojekt “TROUBLED WOMEN” wurde für den AHK Graduation Award nominiert. Sie ist international bei Konzerten und interdisziplinären Projekten zu erleben, so z.B. bei der Cello Biënnale im Muziekgebouw aan’t IJ mit dem Stück „Mrs. D.‘ Ninth Child“, als Young Artist beim Internationalen Lied Festival Zeist, am Saarländischen Staatstheater und am Saarländischen Rundfunk. Im Dezember 2025 gab Sie ihr Debüt im Kammermusiksaal der Berliner Philharmonie. Die Aufnahme in die GRUPPE hat ihr Leben nachhaltig beeinflusst.

Der deutsch-niederländische Bariton Elia Merguet studierte an den Musikhochschulen Saarbrücken und Hannover Gesang und Musikpädagogik. Elia wurde u. a. durch die Studienstiftung des Deutschen Volkes gefördert. Er ist im Kulturmanagement tätig und beschäftigt sich nicht nur in seiner künstlerischen Praxis mit Themen wie Queerness, Männlichkeiten und Machtstrukturen. Fest in der Berliner Kunst- und Kulturszene verankert begeistert sich Elia für Operette und Chanson ebenso wie für elektronische Musik, Salsa und Synthie-Pop. Die Aufnahme in die GRUPPE hat sein Leben nachhaltig befruchtet.

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